Das Abschmelzen unserer Gletscher
Klimawandel
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Mit einem nennenswerten Anstieg des Meeresspiegels in den nächsten 50 bis 100 Jahren ist in Folge des Klimawandels nicht zu rechnen. Die Gletscher, die in den Bergen zunehmend abschmelzen, liefern hierfür eine zu geringe Wassermenge. Auch die Eismassen am Nordpol verursachen beim Abschmelzen keinen Anstieg des Meeresspiegels, weil das Eis auf dem Meer schwimmt. Die Gletscher in Grönland und am Südpol würden wesentlich mehr Wasser liefern, wenn sie abschmelzen würden.
Über Grönland schmelzen die Gletscher vor allem an den Randgebieten, insbesondere im Süden, vermehrt ab. Dies wird aber dadurch ausgeglichen, dass durch die höheren Temperaturen über dem nördlichen Grönland wesentlich mehr Niederschläge zu erwarten sind. Bei Temperaturen unter -40° sind kaum noch Niederschläge möglich. Sobald die Temperatur über Nordgrönland ansteigt, sind die Zeiten, wo es deutlich wärmer als -40° wird bzw. die Zeiten, wo die Temperaturen nur knapp unter 0° liegen, wesentlich häufiger. Dadurch ist mit zusätzlichen Niederschlägen und somit mit zusätzlicher Eisbildung zu rechnen.
Dasselbe gilt für den Südpol. An den Randgebieten des Südpols schmilzt das Eis bei steigenden Temperaturen vermehrt ab. Jedoch am Südpol selbst, wo die Jahresdurchschnittstemperatur bei 53° unter Null liegt, sind die Niederschlagsmengen vergleichbar mit den Niederschlägen in einer Wüste. Bei steigenden Temperaturen würden am Südpol mehr Niederschläge fallen, so dass sich das Eis, das an den Randgebieten vermehrt abschmilzt, ab einer gewissen Entfernung von der Küste wieder vermehren würde.
Demnächst: wie sich wahrscheinlich das Abschmelzen vom Polareis auf unser Klima auswirkt
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