Das Apple iPad - neuartiges Konzept für neue Möglichkeiten
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Wie immer waren die Lager auch bei der Einführung des iPad von Apple gespalten. Für die einen überteuert und nicht mehr als modisches Spielzeug, gibt es aber auch eine stattliche Größe an Apple-Fans, die den tiefer liegenden Sinn der intuitiven Bedienbarkeit und der neuen Nutzungsmöglichkeiten sehen.
Das iPad ist in seinem Bedienkonzept auf das Wesentliche reduziert. Es besteht im Prinzip nur aus einer schwarz umrandeten Bildschirmfläche von knapp 10 Zoll Größe. Dieser Bildschirm ist berührungssensitiv ausgelegt. Eine Maus, ein Trackpad oder eine Tastatur gibt es nicht. Sämtliche Eingaben seitens des Nutzers werden direkt mit dem Druck seines Fingers auf die Glasfläche des Bildschirms getätigt. Zur Texteingabe beispielsweise wird eine Bildschirmtastatur mit angenehm großen Tasten eingeblendet.
Ohne hier jedoch weiter in die technischen Details zu gehen (sämtliche Infos zum iPad lassen sich auf www.apple.com in Erfahrung bringen), beantworten wir nun die eingängliche Frage nach den neuen Möglichkeiten im Alltag, welche das iPad bringt.
Durch den allseits bekannten App-Store in dem sich heute schon zig-tausende sowohl iPad- als auch iPhone-Applikationen beziehen lassen, lässt sich der Anwendungsbereich des iPads im Alltag quasi unbegrenzt erweitern.
Von simplen Anwendungen, wie einer fotorealistisch animierten Wetterkarte (App: Weather HD), über technisch speziellere Apps, wie der Fernsteuerung eines stationären PCs mit Hilfe eines VNC-Viewers, bis hin zu anspruchsvollen 3D-Spielen, wie Real Racing HD, bietet der App-Store garantiert für jeden Geschmack das Richtige.
Dabei profitiert das iPad, im Gegensatz zum verwandten iPhone, von der wesentlich größeren Displayfläche. Auf ihr lässt sich, deutlich weniger fummelig als am Smartphone, durch Menüs und Programme navigieren - Mal- und Zeichen-Apps wie Autodesk's SketchBook Pro lassen sich äußerst produktiv bedienen.
Apple's eigene Produktivitätssuite iWork hat es ebenfalls als eigene Version auf das iPad geschafft - mit Pages, Numbers und Keynote lassen sich unterwegs durchaus umfangreiche und für ein mobiles Gerät imposante Dokumente erstellen - anschließende Synchronisation zuhause mit den Desktopversionen der Programme inklusive. Somit schafft das iPad es auch in Konferenzen und Seminare, wo es als bequeme Mitschriftmöglichkeit mit direkter Ausgabe als Word-taugliches Format dienen kann. Präsentationen in solchen Sitzungen lassen sich, übrigens per separatem VGA-Kabel, ebenfalls vom iPad aus am Beamer dem Publikum vorführen.
Apple sieht unter anderem vor, das iPad als digitale Alternative zu Büchern aus Papier zu vermarkten. Natürlich ist dies eine Geschmacksfrage. Während sich Bücher auf dem iPad besonders abends durchaus komfortabel lesen lassen, treten tagsüber oder im Freien Nachteile durch das spiegelnde Display in den Vordergrund. Wer als Technikfreak allerdings einen Blick in die Zukunft der Printmedien blicken möchte, kann dies schon heute sehr umfangreich am iPad machen. Neben mehreren zehn tausend Büchern stehen aber auch bereits digitale Versionen sämtlicher deutschen Printmagazine und Tageszeitungen zum Download bereit.
Ein weiterer Punkt auf Apple's Checkliste für die iPad-Anwendungsgebiete ist der Einsatz in der Lehre. Verwandt mit dem vorherigen Thema der Printmedien, könnte das iPad bald Schulbücher ersetzen und Chemie (App: The Elements), Physik und Biologie anhand anschaulich animierter Medieninhalte für die Schüler spannender gestalten.
Abschließend festzuhalten ist, dass heute der Einsatz des iPads im heimischen Wohnzimmer ganz klar Priorität für die Käufer hat. Es surft sich am iPad einfach bequemer und intuitiver als mit dem Laptop oder Netbook auf dem Schoß. Gleiches gilt für den eMail-Verkehr und soziale Netzwerke (Apps für die VZ-Netzwerke, Twitter, Facebook, Skype, ICQ etc. sind verfügbar).
Die Verkaufszahlen lassen darauf schließen, dass Apple mit dem iPad ein großer Wurf gelungen ist. Mit steigender Verbreitung und wachsender App-Anzahl werden auch mehr Nutzer die neuen Anwendungsbereiche, welche das iPad erschließt, schätzen lernen.
Kommentare
Kurz aber informativ
Hallo, guter kurzer Artikel. Hab selber ein IPad und nutze es mehrere Stunden am Tag