Was soll ich zum Yoga mitnehmen?
Artikeldetails
Was soll ich zum Yoga mitnehmen?
Die Antwort auf diese Frage hat viel Spielraum für eigene Vorlieben. Ganz wichtig ist natürlich die richtige Kleidung, zum anderen gibt es noch eine Vielzahl kleiner Hilfen, die die Zeit auf der Matte erleichtern können.
Kleidung
Gleich vorab: Wer sich auf Yoga einlässt, braucht keine Angst vor abschätzigen Blicken zu haben. Auf der Matte zählt nicht das Aussehen, sondern die Ernsthaftigkeit! Zuerst sollten Kühlung oder Wärmebedürfnis bedacht werden. Fühle ich mich bei schweisstreibender körperlicher Aktivität mit langen oder kurzen Ärmeln wohler? Oder geht es ruhiger zu, und ich sollte mich warmhalten? Welche Körperpartien besonders? Für die Auswahl der Stoffe gelten eigene Vorlieben. Aber: wer mit seiner Figur nicht zufrieden ist, sollte besser anliegende, dünne Stoffe meiden. Auch Miederhosen oder einschnürende Oberteile sind ungünstig, auch wenn sie der eigenen Figur noch so sehr schmeicheln.
Entschieden abzuraten ist von zu weiten Sachen. In Schlabberhosen bleibt man zu leicht hängen, oder das Oberteil rutscht bei vorgebeugten Haltungen bis an die Ohren und muss immer wieder zurückgezupft werden, was der Entspannung sehr abträglich ist. Auch tiefe Ausschnitte sind unpraktisch; besonders grössere Oberweiten entwickeln schnell unerwünschte Dynamik. Tipp: zur Not einfach das T-Shirt mit dem Rückenteil nach vorn anziehen! Auch für Sport-BHs gilt: zu grosse Ausschnitte sind unpraktisch.
Dehnbare, halblange Leggings oder bequeme, etwas weitere Hosen mit Elastikbund oder Schnürung haben sich bewährt. Wichtig: Hosen dürfen nicht zu lang sein, man tritt sich selbst zu leicht darauf! Besonders praktisch sind Hosen mit hohem Bund, der sich umschlagen lässt. Damit lassen sich Wärmeregulation und Sitz schnell anpassen.
Socken oder nicht? Bei bewegungsintensiven Stilen besser nicht, denn die Rutschgefahr ist zu gross. Aber auch in diesen Stilen sind warme Füsse in der Entspannungsphase wichtig; also bei Bedarf am besten neben die Matte legen und schnell hineinschlüpfen.
Kleine Helfer
Ein Handtuch kann man immer gebrauchen; das wissen nicht nur die Fans von Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis“). Ob zum Schweissabwischen, als Kissen oder als improvisierte Decke in der Entspannungsphase, auch in der Yogastunde ist ein Handtuch neben der Matte nützlich.
Wer sich Trinkwasser mitnehmen will, sollte unbedingt eine Plastikflasche wählen. Umgestossene Glasflaschen können zu leicht zerbrechen und hinterlassen dann Scherben zwischen barfüssigen Teilnehmern.
Vor der Stunde
Möglichst nicht mit vollem Magen auf die Matte gehen, auch nicht zu viel trinken. Als Faustregel gilt: zwei Stunden vorher nichts mehr essen oder trinken. Gegen Hunger hilft Obst, besonders Bananen sättigen aufgrund des hohen Stärkegehalts sehr gut. Aber auch solche Stärkungen sollten mindestens eine Stunde vorher eingenommen werden, also alles wie beim Schwimmen.
Kommentare