Geisteswissenschaften
Jede Wissenschaft hat ihre Zeit
Für Geisteswissenschaft herrscht bis heute noch keine einheitliche Definition des Begriffs. Sie gehört zu den Realwissenschaften und beschäftigt sich vor allem mit Sprache, Religion, Geschichte aber auch Kunst. Viele verschiedene Wissenschaften und Teilbereiche fließen hier also mit ein. Doch auch die Psychologie und Medienwissenschaften gehören zu diesem großen Gebiet.
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Die soziale Ungleichheit als gesellschaftliches Problem
Die soziale Ungleichheit ist ein soziologischer Begriff. Er bildet ein Themenfeld, auf dem von Sozialwissenschaftlern Forschung betrieben wird.
Was ist Wissenschaft?
Ein Essay zur Definition des Begriffes Wissenschaft
Das Mediensystem (Abstract)
Zusammenfassung des Textes "Mediensystem" von Beate Schneider.
Thema Sprache: Psychologie der Sprache in der Wissenschaft.
Die Psycholinguistik beschäftigt sich mit der Sprache: Psychologie der Sprache ist die Wissenschaft von der Sprechfähigkeit der Menschen.
Was kann die Redekunst zur evangelischen Predigtkultur beitragen?
Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Rhetorik und evangelischer Predigtkultur, Maieutik, Hermeneutik, Predigtcoaching, Sprache, Klang, Melodie, Rhythmus,
Literarische „Trauer-Arbeit“ im Konflikt zu gesellschaftlichen Normen
Der Beitrag präsentiert zwei literarische Schriften, in denen die Schriftstellerin Simone de Beauvoir Sterben und Tod zweier ihr nahestehender Personen (der Mutter in „Ein sanfter Tod“ sowie des Lebensgefährten Jean-Paul Sartre in „Die Zeremonie des Abschieds“) dokumentiert. Die Untersuchung der Werke zeigt die individuellen Abweichungen von standardisierten Handlungsformen und macht auf die Möglichkeiten von Sprache und Literatur als Trauerausdruck und –verarbeitung aufmerksam. Folgende Aspekte und Arbeitshypothesen werden näher erläutert. 1. Die Form der Trauer-Arbeit: Die analysierten Texte überraschen durch Sachlichkeit, Präzision und Kühle von Stil und Inhalt. Die Wahl dieses ästhetischen Ausdrucks basiert auf der generellen Vorstellung der Autorin von Literatur als „Heilmittel“ sowie des Weiteren auf der Intention, durch sprachliche Klarheit die Unaussprechlichkeit der Verlusterfahrung und des quälenden Bewusstseins der eigenen Sterblichkeit zu durchdringen und zu kontrollieren, um sich von den erlebten Erfahrungen als Teil der Vergangenheit zu distanzieren. Schlagwort: Versprachlichung und Literarisierung 2. Die Rezeption der Werke: Die gesellschaftlichen Konventionen verlangen das Verbergen des Sterbensprozesses im nicht-öffentlichen Privatbereich sowie Zurückhaltung von Trauernden in der Öffentlichkeit. Aufgrund dessen werden „Ein sanfter Tod“ und „Die Zeremonie des Abschieds“ mit ihrer Detailgenauigkeit in den Beschreibungen als Provokation und Skandal beurteilt. Schlagwort: gesellschaftliche Konventionen 3. Der Gender-Aspekt: Die binäre Gesellschaftsordnung spiegelt sich im Umgang mit Trauer. Während Vergessen, rationale Emotionsverarbeitung und zukunftsorientierte Aktivität männlich codiert sind, werden Erinnern und gefühlvolles „Versinken“ in Verlusterfahrungen als typisch weiblich erachtet. De Beauvoirs Schriften widersprechen diesen Geschlechtsstereotypen und stellen in der Ambivalenz von Rückblick und Distanziertheit die Geschlechtsspezifizierungen in Frage. Schlagwort: Geschlechtsnormen